Udo Gansloßer

Udo Gansloßer (*1956) ist Privatdozent für Zoologie. Seine wissenschaftliche Tätigkeit begann mit der Beschäftigung mit Baumkängurus, möglicherweise, weil deren recht unbeholfene Kletterversuche ihn an seine eigene sportliche Begabung erinnerten. Nach der Dissertation in Heidelberg kehrte er zum Bodenleben zurück und beschäftigte sich mit dem Sozialverhalten der Kängurus allgemein.

Am Zoologischen Institut Erlangen erhielt er 1991 die Lehrbefugnis. Seither hat er seine fachlichen Interessen auf andere Großsäuger ausgedehnt.

Seit einigen Jahren sind die Canidae (Hundeartige) einer der Schwerpunkte seiner Arbeitsgruppe, die sich interdisziplinär von rein zoologischen und tiermedizinischen Themen bis zu Fragen von Mensch-Hund-Beziehung, Tierschutzethik, Sozial- und Rechtswissenschaften erstreckt.

Seit dem WS 2006/07 ist er Privatdozent für Zoologie am Zoologischen Institut und Museum der Universität Greifswald und seit SS 2007 auch Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena und führt regelmäßig Kurse in Verhaltensbiologie und Tiergartenbiologie durch, die durch einen. Biostatistikkurs an der Universität Würzburg, Sachgebiet Tierschutz abgerundet werden, sowie Gastvorlesungen an anderen Instituten (wie Institut für Tierhygiene und öffentliches Veterinärwesen). In der Zoologischen Beratung des Filander Verlag übernimmt er Beratungstätigkeiten für Zoos, Tierparks und Tierheime, Fortbildungsveranstaltungen und Publikationsbetreuung.

Workshop, Präsenzseminar, Weiterbildung
Sa, 26.06.2027 bis So, 27.06.2027

In diesem Workshop entdecken wir, vor allen durch bewusste Körpersprache, soziales Spiel und kleine Achtsamkeitsübungen die Aufmerksamkeit des Hundes auf natürliche Weise zu fördern und somit die Beziehung zu stärken. Du lernst, deinen Hund wirklich zu sehen und selbst so präsent zu werden, dass er sich gerne an dir orientiert.

Präsenzseminar, Weiterbildung
Fr, 27.08.2027 bis So, 29.08.2027

Was bedeutet positives Training eigentlich? Wo liegen seine Möglichkeiten und wo seine Grenzen? Wie wirken Stress, Strafe und Korrektur auf Lernen, Verhalten und Beziehung? Und wie können wissenschaftliche Erkenntnisse aus Lernpsychologie und Kognitionsforschung sinnvoll in Erziehung und Training übertragen werden? In diesem dreitägigen Seminar betrachten wir diese Fragen differenziert, praxisnah und ohne vorschnelle Schwarz-Weiß-Antworten.

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